Historie

Die Geschichte des Berenberg-Gossler-Hauses

1913 stiftete John Freiherr von Berenberg-Gossler der selbständigen Gemeinde Niendorf eine „Warteschule“.

Diese Kinderkrippe entstand auf dem 1.000 qm großen Grundstück in der Schulstraße (heute Niendorfer Kirchenweg) und wurde von der Kirchengemeinde verwaltet. Die Kinder durften die „Warteschule“ kostenfrei besuchen. Im Gebäude gab es außerdem Räume für den „Niendorfer Nähverein“ und die Gemeindeschwester.

1938 kam Niendorf und somit auch die Krippe durch das „Groß-Hamburg-Gesetz“ unter die Verwaltung Hamburgs.

Bis 1995 befand sich die Kinderkrippe der „Vereinigung städtischer Kindertagesheime“ in dem Gebäude.

Von 1913 bis 1995 erlebten somit Tausende von Niendorfer Kindern hier ihre Kindergarten- und Vorschulzeit.

Seit dem Beschluss von 1981, die Kinderkrippe an diesem Standort aufzulösen, wurden an dem Haus keine Unterhaltungs- und Renovierungsarbeiten vorgenommen.

Am 29.01.1997 gründeten Niendorfer Bürger und Bürgerinnen, sowie 10 Vereine und Institutionen den Verein „Berenberg-Gossler-Haus – Bürgerhaus für Niendorf“, mit der Absicht, das Haus zu renovieren und es im Sinne des Stifters ihrem Stadtteil zur Verfügung zu stellen.

Im Herbst 1997 begann das Bürgerhaus für Niendorf mit seiner Arbeit – zunächst noch mit eingeschränktem Programm – bis es am 31. Januar 1998 offiziell und mit einem großen Fest eingeweiht wurde.